Der Vorsitzende der ADR, Leo Siebers, konnte zur diesjährigen ADR-Delegiertenversammlung im Rahmen der Jahrestagung 2007 am 28. März in Berlin über 110 Personen begrüßen. Gastgebende Verbände waren die RBB und der LKV Brandenburg.
In seinem Geschäftsbericht gab der ADR-Geschäftsführer Dr. Carl-Stephan schäfer zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Rinderproduktion in Deutschland im vergangenen Jahr. Im zweiten Teil seiner Ausführungen stellte er die Kernpunkte der ADR-Arbeit vor. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt im zurückliegenden Jahr hat die Novellierung des Tierzuchtgesetzes gebildet. Ein weiterer Schwerpunkt lag in den Bemühungen um den Erhalt der staatlichen Beihilfen für die Unterstützung des Tierhaltungssektors als Bestandteil des EU-Gemeinschaftsrahmens. Diese Aufgabe wurde gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter bearbeitet. Anhand der beiden genannten Themen konnte Schäfer auf die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit der politischen Vertretung sowie den landwirtschaftlichen Spitzenverbänden hinweisen. Weitere Arbeitsschwerpunkte waren die Erschließung von Drittlandsmärkten, die Bemühungen um den Erhalt des Rinderpasses sowie die Blauzungenkrankheit.

In seiner Funktion als Vorsitzender des ADR-Ausschusses „Tiergesundheit“ berichtete Dr. Gerhard Wittkow
Dr. Wittkow
Dr. Claus Leiding stellte in einem Kurzreferat die Arbeiten der Projektgruppe "Funktionale Merkmale" des Ausschusses Zuchtwertschätzung vor. Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit bildete die Erstellung eines bundeseinheitlichen tierärztlichen Diagnoseschlüssels, der nun in der Praxis umgesetzt werden soll.