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21.07.2005
Nach der neuesten Rasseschätzung der ADR entfielen vom gesamten Rinderbestand in Deutschland im Jahr 2004 54,3 (2002: 53,7) % auf die Rasse Holstein (schwarz- und rotbunte Farbrichtung), 24,8 (25,4) % auf das Fleckvieh, 4,9 (4,9) % auf das Braunvieh, 2,7 (2,5) % auf andere Milch- und Zweinutzungsrassen und 13,4 (13,5) % auf Fleisch-rassen (Tabelle 1).

Tabelle 1: Anteile der Rinderrassen in Deutschland 1992 – 2004
Jahr Hol- Hol- Flv. Bv. andere Fleisch-
st. st. Milch- rassen
Sbt. Rbt. rassen
1992 48,4 11,6 27,8 6,1 2,1 4
1994 47,6 11,5 27,6 5,8 1,8 5,7
1996 45,5 10,7 26,5 5,2 1,8 10,3
1998 45,9 9,7 26 5 1,7 11,7
2000 45,2 8,3 25,9 5,1 1,8 13,7
2002 45,9 7,8 25,4 4,9 2,5 13,5
2004 47,4 6,9 24,8 4,9 2,7 13,4
Tabelle 2: Milch- und Zweinutzungsrassen in Deutschland 1992 bis 2004 (ohne Fleischrinder)
Sbt. Rbt. Flv. Bv andere
1992 50,4 12,1 29 6,4 2,1
1994 50,5 12,2 29,3 6,2 1,8
1996 50,7 11,9 29,5 5,8 2,1
1998 52 11 29,4 5,7 1,9
2000 52,4 9,6 30 5,9 2,1
2002 53 9 29,4 5,6 2,9
2004 54,7 7,9 28,6 5,6 3,1
Quelle: ADR-Jahresberichte
Der Anteil der Milch- und Zweinutzungsrassen im Jahr 2004 hat sich gegenüber 2002 geringfügig geändert (Tabelle 2). Der Anteil der Holsteins an der Milch- und Zweinutzungspopulation erhöhte sich um 0,6 %-Punkte auf 62,6 %. Das Fleckvieh hat mit einem Rasseanteil von 28,6 % gegenüber 2002 Einbußen von 0,8 %-Punkte zu verzeichnen. Das Braunvieh konnte seinen Anteil von 5,6 % halten.


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