Aktuelles
20.12.2005
Großes ausländisches Interesse an Fachtagung "Perspektiven der Rindfleischerzeugung mit Mutterkühen"

Die internationale Fleischrinder-Fachtagung am Sonntag, 15. Januar 2006, von 13.30 bis 18.30 Uhr im Saal 4/5 des ICC Berlin ist eine Begleitveranstaltung zur 1. Bundesschau „Schwarz Rot Gold – robust“, aber auch zum Ost-West Agrarforum des BMELV auf der Internationalen Grünen Woche 2006. Dank finanzieller Unterstützung der CMA, des BMELV und der Welternährungsorganisation FAO ist es dem Bundesverband Deutscher Fleischrinderzüchter und –halter e.V. (BDF) gelungen, eine ansprechende Fachtagung für praktische Züchter, Verwaltungsfachleute und Wissenschaftler zu organisieren. Deutsche und internationale Fachleute werden eine Bestandsaufnahme über die Mutterkuhhaltung und deren Zukunft in der EU, in Deutschland und in Mittel- und Osteuropa vornehmen.
Die Resonanz aus Mittel- und Osteuropa ist vielversprechend. Allein aus vier neuen EU-Mitgliedstaaten kommen die Vorsitzenden der dortigen Fleischrinderzuchtverbände. Delegierte aus 13 osteuropäischen und drei westeuropäischen Ländern haben sich bereits angemeldet, darunter Vertreter aller östlichen Nachbarländer, Delegierte aus dem Baltikum, vom Balkan und aus dem Kaukasus sowie eine starke Delegation aus Russland. Weitere Anmeldungen werden erwartet. Auch aus Italien, Frankreich und Irland haben sich Teilnehmer angemeldet.
Nach der Eröffnung durch ADT-Präsident Reimer Böge und Grußworten des BMELV und der FAO referiert Roland Féral von der EU-Kommission in Brüssel über die Entwicklungsperspektiven der Mutterkuhhaltung nach der Agrarreform. Prof. Jasiorowski, Vorsitzender der Fleischrinderzüchter und -halter in Polen, und Dr. Deblitz, Braunschweig sprechen die Wirtschaftlichkeit an.
Fragen der Produktionstechnik und Vermarktung werden von vier deutschen Referenten behandelt: Dr. Hochberg, Dr. Graf von Bassewitz, Uwe Kaftan und Ralf Mahling.
Vier Referenten informieren über die Mutterkuhhaltung in Mittel- und Osteuropa: Tschechien, Ungarn, Slowenien und das frühere Jugoslawien sowie Russland.
Zum Abschluss übernimmt Professor Peters von der Humboldt Universität Berlin die Synthese der Referate und Diskussionsbeiträge.
Durch die Simultan-Übersetzung Englisch – Russisch – Deutsch wird deutschen Interessenten eine Fülle von Informationen verständlich dargeboten. Der Eintritt ist frei.


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