| Milchkuhbestände in der EU auf stabilem Niveau | 10.09.2008 |
| Der Bestand an Milchkühen in der Europäischen Union hat im vergangenen Jahr nur geringfügig abgenommen. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) mitteilte, wurden in der EU-27 Anfang Dezember 2007 insgesamt etwa 24,18 Millionen Milchkühe gehalten; das waren lediglich 0,5 % Tiere weniger als zum entsprechenden Zeitpunkt des Vorjahres. Damit hat sich die seit Mitte der neunziger Jahre vorherrschende Tendenz zum Bestandsabbau offensichtlich verlangsamt. In den Ländern der EU-15 nahm die Zahl der Milchkühe dabei um 0,4 % ab, während sie in den zehn anderen Mitgliedstaaten der EU-25 um 0,6 % stieg. In den jüngsten Beitrittsländern Bulgarien und Rumänien verringerten sich die Bestände dagegen deutlich; im Dezember 2007 standen dort jeweils rund 4 % weniger Milchkühe in den Ställen als ein Jahr zuvor. Dies dürfte nach Einschätzung der ZMP auf die Abnahme der Subsistenzwirtschaften in diesen Ländern zurückzuführen sein. In den Mitgliedstaaten mit den größten Herden verlief die Bestandsentwicklung in der Berichtsperiode unterschiedlich: So wuchs die Anzahl der Milchkühe in Deutschland um 0,8 % auf 4,09 Millionen und in Polen um 1,5 % auf 2,68 Millionen Tiere. In Frankreich und Großbritannien wurden die Bestände dagegen weiter abgebaut, und zwar um 1,1 % auf 3,76 Millionen beziehungsweise 1,3 % auf 1,98 Millionen Stück. (AgE) | |
| Strukturen in der Milchkuhhaltung | 09.09.2008 |
| Für die Ermittlung der Rinderbestände zum Stichtag 3. Mai 2008 hat Destatis erstmals das Herkunfts- und Informationssystem für Tiere - die sogenannte HIT-Rinderdatenbank – ausgewertet. Berechnet auf Basis der Produktionsrichtungen der Haltungen werden erstmals auch Daten zu den landwirtschaftlichen Haltungen mit Rindern und Rinderbeständen nach Herdengrößen angegeben. Nach dem Ergebnis der Viehzählung verteilen sich die 4,218 Mio Milchkühe in Deutschland auf insgesamt 100.993 Haltungen. Daraus ergibt eine durchschnittliche Herdengröße von 42 Milchkühen je Haltung. >>> |
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| DHV mit neuer Internetseite | 04.09.2008 |
Der Deutsche Holsteinverband e.V. (DHV) hat seinen Internetauftritt überarbeitet.Dem aktuellen Trend folgend, wurde ein Design gewählt, das sich farblich zurücknimmt, dafür aber den Inhalt stärker als bisher betont. Die regelmäßigen Besucher müssen sich nicht umorientieren: der bisherige Aufbau hat sich nicht geändert. Im Zentrum stehen die tagesaktuellen Nachrichten rund um die Holsteinzucht. Diese Meldungen können jetzt auch als RSS-News abonniert werden. Weitere Schwerpunkte der Internetseite sind aktuelle Zahlen zur Zucht und Informationen zur Holsteinzucht. DerVerband deutscher Jungzüchter e.V. (VDJ) ist über einen eigenen Menüpunkt erreichbar. Ein gelungenes Relaunch auf der Basis des Contentmanagementssystems, das von der ADR an Mitgliedsorganisationen zu Sonderkonditionen abgegeben wird. >>> |
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| "Online-Offensive" von ADR und ZDS | 05.08.2008 |
| Passend zur bevorstehenden "EuroTier" (11. - 14.11.2008) wollen die beiden Tierartendachverbände, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V. (ADR) und der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) die Präsenz ihrer Mitglieder und deren Mitgliedsbetriebe im Internet weiter steigern. Dafür wird eine Software, die von beiden Verbänden für die professionelle Pflege von Webseiten in Auftrag gegeben wurde, zu stark ermäßigtem Preis abgegeben. Im Gegenug kann der Nutzer aus verschiedenen Designvorgaben wählen. Im Internet wurde eine eigene Seite mit weiteren Informationen und einem Bestellvordruck bereitgestellt (http://www.intersolutecms.de/zdscmse.html). Das Contentmanagementsystem, das für diese Aktion als "CMS-E" vermarktet wird, ist so konzipiert, dass der Webseiteninhaber Inhalte online wie mit einem Textverarbeitungsprogramm einpflegt; Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Über die Funktionsweise informieren Demonstrationsfilme im Internet (http://www.intersolutecms.de). Weitere Vorteile des CMS und einer wachsenden Nutzergemeinde sind:
Kontakt: Klemens Schulz; Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.; Tel. +49 228 91447-42; eMail: sk@zds-bonn.de |
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| ADR-Jahresbericht 2007 liegt vor | 01.07.2008 |
| Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion 2007" - Ausgabe 2008 liegt vor. Wie immer enthält der Bericht einen Überblick über die Rinderproduktion in Deutschland sowie umfangreiches Datenmaterial zur organisierten Rinderproduktion im Bundesgebiet. Außerdem beinhaltet er eine Übersicht über die ADR-Richtlinien und -Empfehlungen sowie Informationen zu Aufbau und Gremien der ADR. Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion in der Bundesrepublik Deutschland 2007" kann zum Preis von 10 EUR zuzüglich Versandkosten bei der ADR, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, bezogen werden. | |
| ADR-Vortragstagung zur Blauzungenkrankheit | 09.04.2008 |
Die traditionelle Vortragstagung am Tag nach der ADR-Delegiertenversammlung befasste sich in diesem Jahr ausschließlich mit dem Thema Blauzungenkrankheit. Als Referenten waren Dr. Mark Holsteg vom Tiergesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Joachim Bätza vom BMELV und Dr. Bernd Hoffmann vom Friedrich-Loeffler-Institut, Insel Riems, geladen. Dr. Holsteg schilderte eingangs eindrucksvoll den klinischen Verlauf der Blauzungenkrankheit beim Rind, bevor er auf die wirtschaftlichen Schäden einging, die durch diese Seuche in Nordrhein-Westfalen entstanden sind. Insgesamt seien Anträge für über 5.000 entschädigungsfähige Rinder bei der Landestierseuchenkasse eingegangen. Die voraussichtlichen finanziellen Leistungen bezifferte er auf 7,5 Mio. Euro. Hinzu kämen Ausfälle in der Milchleistung, die bei 10 - 30 % je nach Herde anzusiedeln seien. Als Ursachen für die verminderte Milchleistung nannte er eine geringere Futteraufnahme oder einen Fehlstart in die Laktation sowie verlängerte Zwischenkalbezeiten. Zudem trügen Schmerzen und Lahmheiten zu einer verringerten Futteraufnahme und so zu einer verringerten Milchleistung bei. Hinzu kämen Kälberverluste durch embryonalen Tod oder Aborte. Nicht zu vernachlässigen seien ferner erhöhte Zellzahlen; außerdem werde über verminderte Non-Return-Raten berichtet. Auf die Zucht könnten auch durch Schädigung generativer Gewebe bei Deck- oder Besamungsbullen erhebliche Probleme zukommen. >>> |
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| Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel: „Wir haben heute im Auftrag aller Bundesländer den Zuschlag erteilt. Die Impfstoffversorgung für Rinder, Schafe und Ziegen in Deutschland ist gesichert!“ | 31.03.2008 |
| Der Hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel, hat heute in Wiesbaden das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens zur Bestellung von Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit der Öffentlichkeit vorgestellt: „Mit dem von der Hessischen Landesregierung durchgeführten Ausschreibungsverfahren ist es gelungen, den vollständigen internationalen Markt auszuschöpfen. Gerade hierdurch kam es unter anderem zu dem Angebot eines spanischen Impfstoffherstellers, der CZV Veterenaria S.A. aus Porriňo (Pontevedra), ohne den die frühzeitige Deckung des deutschen Impfstoffbedarfs nicht möglich gewesen wäre. Dieser spanische Hersteller liefert zum Beispiel den gesamten Impfstoffbedarf nicht nur für die 350.000 Schafe und Ziegen in Hessen, sondern für alle rund 3,6 Millionen Schafe und Ziegen in Deutschland. Neben der Firma CZV wurden die Firmen Fort Dodge Veterinär GmbH aus Würselen und der französische Impfstoffhersteller Merial aus Lyon bei der Zuschlagserteilung berücksichtigt. >>> | |
| ADR für flächendeckende, angeordnete Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen | 12.02.2008 |
| Vor dem Hintergrund der epidemiologischen Situation und der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie zunehmender Einbußen bei der Milchleistung und massiver Fruchtbarkeitsprobleme in den Rinderbeständen spricht sich die ADR in ihrem aktualisierten Positionspapier zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit für die flächendeckende, angeordnete Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen in Deutschland aus. | |