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04.04.2017 rss_feed

Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien (EGE)

Die Europäische Kommission hat am 30. März 2017 mit der Ernennung von 15 hochrangigen Experten aus den Bereichen Natur-, Sozial- und Humanwissenschaften sowie Ethik, Philosophie und Rechtswissenschaften offiziell das neue Mandat der Europäischen Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und der Neuen Technologien (EGE) gestartet. Aufgabe des Fachleute ist es, die Kommission in wissenschaftlichen und technologischen Bereichen zu beraten, in denen ethische, soziale und grundlegende Fragen berührt werden. Organisatorisch untersteht die EGE dem EU-Kommissar für Forschung Wissenschaft und Innovation, Carlos Moedas. Dem Gremium gehören auch zwei deutsche Professoren an: der Biologe Andreas Kurtz von der Berliner Charité sowie Christiane Woopen, Professorin für Ethik an der Universität zu Köln. Die erste Sitzung ist für den 24. und 25. April 2017 vorgesehen.

Die EGE war 2011 vom damaligen Kommissionspräsidenten Barroso als Nachfolgerin der von 1991 bis 1997 bestehenden Beratergruppe für ethische Fragen in der Biotechnologie ins Leben gerufen worden. Das Mandat der alten EGE lief bis 2016. Eine der letzten EGE-Stellungnahmen befasste sich mit dem Gene editing. ADT Brüssel