ZDS Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V.
Adenauerallee 174 - 53113 Bonn
Tel.: (0228) 914 47 0 - Fax: (0228) 914 47 11
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ADR Profil

Wer sind wir?

Als Dachverband der organisierten Rinderzucht vereint die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V. (ADR) alle in Deutschland tätigen Züchtervereinigungen, Besamungsstationen und fast alle Embryotransfer-Einrichtungen für das Rind, die Landeskontrollverbände, Milchprüfringe und das Rechenzentrum in Verden.

Unsere Aufgaben

Die ADR vertritt die Interessen der organisierten Rinderzucht auf nationaler- und internationaler Ebene und koordiniert nach innen die Bereiche Zucht, Besamung, Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung. Hinzu kommen aktuelle Fragestellungen, die im Austausch mit Politik und Verwaltung, den anderen Dachverbänden der Agrarwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Bereichen aufgeworfen werden.

Mitwirkung bei der Rechtsgebung

Die ADR sitzt mit am Tisch, wenn es in Bonn und Brüssel um Fragen wie zum Beispiel die Tierkennzeichnung, das Tierzuchtrecht, die Tierseuchenbekämpfung, den Tierschutz, die Biotechnologie oder um Marktfragen geht. Bei solchen Sitzungen vertritt die ADR die Seite der organisierten Tierzucht und des praktischen Landwirts.

Besamung und Biotechnologie

In den Bereichen der Rinderbesamung und des Embryotransfers gilt es, einheitliche Hygiene- und Qualitätsstandards auf nationaler und EU-Ebene zu entwickeln und zur Umsetzung zu bringen. Der zunehmende internationale Handel erfordert vielfältige Aktivitäten zur Harmonisierung der hygienischen und züchterischen Bestimmungen. Daneben geht es um Themen wie die Ausbildung von Besamungstechnikern und die Biotechnologie. Seit 1995 arbeiten deutsche Institute im Auftrag der ADR und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an einem Genomanalyseforschungsprojekt. Mit Hilfe von Markern wird untersucht, auf welchen Chromosomen wichtige Produktionsmerkmale verankert sind. Dies soll zukünftig die Zuchtauswahl verbessern und erleichtern.

Tierschutz

Die Verbesserung des Tierschutzes ist ein wichtiges Ziel der ADR. So führte die ADR u.a. gemeinsam mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover Untersuchungen zum tiergerechten Ferntransport von Zuchtrindern unter praxisüblichen Bedingungen durch. Hier konnten neue Empfehlungen erarbeitet werden, die in Brüssel als Grundlage der Rechtsetzung dienen können.

Tiergesundheit

Die ADR befasst sich mit aktuellen Fragen der Tiergesundheit. Leitlinien und Verordnungen zur Seuchenbekämpfung werden mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) beraten und weiterentwickelt. Ein- und Ausfuhrbestimmungen für Zuchtvieh und Sperma werden laufend über das Bundeslandwirtschaftsministerium mit den zuständigen Stellen im In- und Ausland abgestimmt.

Absatzförderung

Die ADR unterstützt die Ausfuhr deutscher Rindergenetik in die ganze Welt durch die Schaffung besserer Rahmenbedingungen. Mit finanzieller Hilfe der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH werden Werbebroschüren erstellt. Die Beteiligung an Auslandsmessen und –ausstellungen mit Unterstützung der CMA und des Bundeslandwirtschaftsministeriums gehört ebenso dazu wie die Einladung ausländischer Delegationen und die Durchführung von Werbeveranstaltungen in Zielländern.

Internationale Beziehungen

In Brüssel vertritt die ADR die Interessen der deutschen Rinderzucht über die Arbeitsgruppe Zuchtvieh beim Europäischen Bauernverband/Genossenschaftsverband (COPA/COGECA) und ab Juli 2001 über ein eigenes Büro der ADT. Auf internationaler Ebene arbeitet die ADR beim International Committee for Animal Recording (ICAR) und dessen Unterabteilung INTERBULL mit. Daneben ist die ADR bei den Europäischen Stationsärzten, der Europäischen Vereinigung für Tierproduktion, der International Federation for Animal Breeding (IFAB) und der Farm Animal Industrial Plattform (FAIP) präsent. In Zusammenarbeit mit der Firma ADT Projekt GmbH beteiligt sie sich maßgeblich am Aufbau der Rinderzucht in Mittel- und Osteuropa.

Zuchtfragen

Die ADR koordiniert die notwendigen Aktivitäten der Zucht, die in drei Rassedachverbänden - dem Deutschen Holstein Verband e.V. (DHV), der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen e.V. (ASR) und dem Bundesverband Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter e.V. (BDF) - organisiert ist.

Rinderkennzeichnung

Die ADR hat an der Entwicklung des bundeseinheitlichen Nummernsystems, des Tierpasses und der zentralen Datenbank (HIT) für alle in Deutschland gehaltenen Rinder mitgearbeitet und beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der konventionellen Rinderkennzeichnung (ISO) und der elektronischen Kennzeichnungsmöglichkeiten.

Leistungs- und Qualitätsprüfung

Die ADR legt durch Richtlinien und Empfehlungen einheitliche Grundsätze bei der Milchleistungsprüfung in den Praxisbetrieben nach internationalen Grundsätzen fest. Wie könnte eine Milchkontrolle bei Betrieben mit Melkrobotern aussehen? Welche Milchanalysemethoden sind die sichersten? Welche Geräte sind die zuverlässigsten? Wie läuft der Datentransfer zwischen Hofcomputer und Zentralrechner? Neben der Leistungszucht betreffen die Richtlinien und Empfehlungen der ADR auch Fragen der Fleischleistungsprüfung, der Nutzungsdauer, Fruchtbarkeit und Eutergesundheit.

Zuchtwertschätzung

Die ADR trägt zur Weiterentwicklung der Zuchtwertschätzung beim Rind und zur Umsetzung von nationalen und EU-Bestimmungen sowie von INTERBULL-Empfehlungen bei.


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Das Ausstellungsprogramm gliedert sich insgesamt in vierzehn Gruppen:
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- Stall- und Hallenbau
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