ZDS Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V.
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Aktuelles 

ADR-Jahresbericht 2007 liegt vor 01.07.2008
Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion 2007" - Ausgabe 2008 liegt vor. Wie immer enthält der Bericht einen Überblick über die Rinderpro­duktion in Deutschland sowie umfangreiches Datenmaterial zur organisier­ten Rinderproduktion im Bundesgebiet. Außerdem beinhaltet er eine Übersicht über die ADR-Richtlinien und -Empfehlungen sowie Informationen zu Aufbau und  Gremien der ADR.

Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion in der Bundesrepublik Deutschland 2007" kann zum Preis von 10 EUR zuzüglich Versandkosten bei der ADR, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, bezogen werden.


Verband für deutsche Leistungs- und Qualitätsprüfungen gegründet 07.05.2008
Der Vorstand des neu gegründeten DLQ (nicht im Bild: M. Klein)

Die deutschen Landeskontrollverbände und Milchprüfringe sowie die Vereinigten Informationssysteme Tierhaltung schließen sich zu dem Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ) zusammen. Der neue Verband ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR).

Der DLQ dient insbesondere der Bearbeitung gemeinsamer Aufgaben und der Interessenvertretung auf dem Gebiet der Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierproduktion.

Der zum Vorsitzenden gewählte Anton Fortwengel, LKV Weser-Ems, betonte die Notwendigkeit, die Organisationen in Deutschland unter sich verändernden politischen, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen optimal aufzustellen und gemeinsam zu vertreten. Mit dem neuen Verband könne auf nationaler Ebene eine sichere und wirtschaftliche Leistungs- und Qualitätsprüfung besser koordiniert und dargestellt werden, deren Ergebnisse letztlich der gesamten Landwirtschaft und den Verbrauchern zu Gute kämen.

Kontakt: Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen, Dr. Folkert Onken, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, Tel.: 0228-91447 27


ADR-Vortragstagung zur Blauzungenkrankheit 09.04.2008

Die traditionelle Vortragstagung am Tag nach der ADR-Delegiertenversammlung befasste sich in diesem Jahr ausschließlich mit dem Thema Blauzungenkrankheit. Als Referenten waren Dr. Mark Holsteg vom Tiergesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Joachim Bätza vom BMELV und Dr. Bernd Hoffmann vom Friedrich-Loeffler-Institut, Insel Riems, geladen.

Dr. Holsteg schilderte eingangs eindrucksvoll den klinischen Verlauf der Blauzungenkrankheit beim Rind, bevor er auf die wirtschaftlichen Schäden einging, die durch diese Seuche in Nordrhein-Westfalen entstanden sind. Insgesamt seien Anträge für über 5.000 entschädigungsfähige Rinder bei der Landestierseuchenkasse  eingegangen. Die voraussichtlichen finanziellen Leistungen bezifferte er auf 7,5 Mio. Euro. Hinzu kämen Ausfälle in der Milchleistung, die bei 10 - 30 % je nach Herde anzusiedeln seien. Als Ursachen für die verminderte Milchleistung nannte er eine geringere Futteraufnahme  oder einen Fehlstart in die Laktation sowie verlängerte Zwischenkalbezeiten. Zudem trügen Schmerzen und Lahmheiten zu einer verringerten Futteraufnahme und so zu einer verringerten Milchleistung bei. Hinzu kämen  Kälberverluste durch embryonalen Tod oder Aborte. Nicht zu vernachlässigen seien ferner erhöhte  Zellzahlen; außerdem werde über verminderte Non-Return-Raten berichtet. Auf die Zucht könnten auch durch Schädigung generativer Gewebe bei Deck- oder Besamungsbullen erhebliche Probleme zukommen. 

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Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel: „Wir haben heute im Auftrag aller Bundesländer den Zuschlag erteilt. Die Impfstoffversorgung für Rinder, Schafe und Ziegen in Deutschland ist gesichert!“ 31.03.2008
Der Hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel, hat heute in Wiesbaden das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens zur Bestellung von Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit der Öffentlichkeit vorgestellt: „Mit dem von der Hessischen Landesregierung durchgeführten Ausschreibungsverfahren ist es gelungen, den vollständigen internationalen Markt auszuschöpfen. Gerade hierdurch kam es unter anderem zu dem Angebot eines spanischen Impfstoffherstellers, der CZV Veterenaria S.A. aus Porriňo (Pontevedra), ohne den die frühzeitige Deckung des deutschen Impfstoffbedarfs nicht möglich gewesen wäre. Dieser spanische Hersteller liefert zum Beispiel den gesamten Impfstoffbedarf nicht nur für die 350.000 Schafe und Ziegen in Hessen, sondern für alle rund 3,6 Millionen Schafe und Ziegen in Deutschland. Neben der Firma CZV wurden die Firmen Fort Dodge Veterinär GmbH aus Würselen und der französische Impfstoffhersteller Merial aus Lyon bei der Zuschlagserteilung berücksichtigt. >>>

ADR für flächendeckende, angeordnete Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen 12.02.2008
Vor dem Hintergrund der epidemiologischen Situation und der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie zunehmender Einbußen bei der Milchleistung und massiver Fruchtbarkeitsprobleme in den Rinderbeständen spricht sich die ADR in ihrem aktualisierten Positionspapier zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit für die flächendeckende, angeordnete Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen in Deutschland aus.

Bt pp adr feb 08


Zahl der Rinderhalter gesunken 16.01.2008

Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 4,8 Prozent der Rinder haltenden Betriebe in Deutschland aus der Produktion ausgestiegen. Das geht aus den aktuellen noch vorläufigen Ergebnissen der Viehzählung vom November 2007 hervor. Der Rinderbestand war insgesamt um 0,5 Prozent kleiner als bei der Zählung vor einem Jahr.

Die Zahl der Milchviehbetriebe ging binnen Jahresfrist um 3,6 Prozent zurück, die der Ammen- und Mutterkuhbetriebe sank um 4,1 Prozent. Trotz der Verringerung der Milchviehbetriebe stieg die Zahl der Milchkühe auf 4,06 Millionen Tiere und war damit um 0,2 Prozent höher als im November 2006. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Viehzählung hat auch in der Mutterkuhhaltung ein Strukturwandel stattgefunden. Denn dem starken Rückgang der Betriebe stand ein Rückgang der Tierzahl von nur 0,1 % auf 654.300 Mutterkühe gegenüber.

Der Bestandsabbau von Rindern zwischen ein und zwei Jahren belief sich auf 1,5 Prozent. In dieser Alterklasse sank besonders die Zahl der Zucht- und Nutzkälber, und zwar um 1,6 Prozent.

Wie die im Jahresverlauf stark rückläufigen Kuhschlachtungen vermuten ließen, haben sich die Bestände an Schlacht- und Mastkühen gegenüber der Novemberzählung 2006 deutlich verringert. Im November 2007 wurden nur noch rund 70.000 weibliche Schlacht- und Masttiere gezählt, dies entspricht einem Rückgang in Höhe von 19,4 Prozent.


Positionspapier der ADR zu Maßnahmen gegen die Blauzungenkrankheit 06.11.2007
Im Juni 2007 hat die ADR sich in einem Positionspapier zur Blauzungenkrankheit gegen eine Impfung ausgesprochen. Aufgrund des unerwartet dynamischen Seuchengeschehens der letzten Monate und aufgrund der geänderten Rechtslage, nach der geimpfte Tiere unter gewissen Voraussetzungen innergemeinschaftlich verbracht werden dürfen (Verordnung (EG) Nr. 1266/2007 der Kommission), wurde das Papier überarbeitet und der neuen Situation angepasst.

Positionspapier Maßnahmen gegen die Blauzungenkrankheit (Oktober 2007)


Patente auf pflanzliches und tierisches Material - Gefährdung für den Züchtungserfolg? - Auswirkungen von Biopatenten auf die Landwirtschaft 12.10.2007

Immer häufiger wird darüber diskutiert, ob Patente auf biologische Materialien Investitionen in Forschung fördern oder vielmehr die Entwicklung behindern. Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Deutsche Bauernverband (DBV) am 17. Oktober 2007 ein Fachgespräch zu den Auswirkungen von Biopatenten auf die Landwirtschaft. Die Veran­staltung findet von 10.30 bis 16.30 Uhr im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin statt. Dr. Pierre Treichel vom Europäischen Patentamt wird zunächst die gesetzlichen Vorgaben analysieren, das Erteilungsverfahren des Europäischen Patentamtes darstellen und einen Überblick über bestehende Patente geben. Anschließend erörtern Stefanie Franck, Pflan­zen­­­zucht Oberlimpurg, Dr. Susanne Roosen, Förderverein Biotechnologieforschung, und Dr. Thomas Dörper, BASF, ob Patente auf pflanzliches und tierisches Material Investi­ti­onen in Forschung und Entwicklung fördern oder vielmehr die Züchtung und die landwirt­schaftliche Entwicklung behindern. Die Teilnahmegebühr für diese Tagung beträgt 60 Euro, für Bauernverbandsmitglieder ermäßigt 30 Euro.
Ort: Berlin (dbv)

Programm


ADR-Jahresbericht 2006 liegt vor 24.07.2007

Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion 2006" - Ausgabe 2007 liegt vor. Er enthält einen Überblick über die Rinderpro­duktion in Deutschland sowie umfangreiches Datenmaterial zur organisier­ten Rinderproduktion im Bundesgebiet. Außerdem befinden sich in dem Bericht eine Übersicht über die ADR-Richtlinien und Empfehlungen sowie Informationen zum Aufbau und zu den Gremien der ADR.

Der Bericht enthält darüber hinaus das Ergebnis der von der ADR alle zwei Jahre durchgeführten Rasseschätzung.

Der ADR-Jahresbericht "Rinderproduktion in der Bundesrepublik Deutschland 2006" kann zum Preis von 10 EUR zuzüglich Versandkosten bei der ADR, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, bezogen werden.

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Patent zur Verwendung von Testtags-Ergebnissen in Europa endgültig aufgehoben 26.06.2007

Das Patent zum „Verwaltungsverfahren von Rinderherden“, oft auch als Testtagsmodell-Patent bezeichnet, bleibt in Europa unwirksam. Die Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes hat in ihrer Sitzung vom 19. Juni 2007 in München den Einspruch der „Cornell Research Foundation“ gegen die Entscheidung des Patentamtes aus dem Jahre 2005 zurückgewiesen, so dass das Patent insgesamt aufgehoben bleibt.

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Live aus dem Kuhstall - hier kommt die Milch her.
Die Familie Bäumler im bayerischen Vohenstrauß hat sich bereit erklärt, eine Kamera in ihrem Stall anbringen zu lassen, die Einblicke in den Alltag im Kuhstall gewährt. >>>
EuroTier 2008 
Internationale DLG-Fachausstellung für Tierhaltung und Management

Die EuroTier ist Europas umfassendste Informationsbörse für Tierhaltung und Management (Rind, Schwein, Geflügel).
Sie gliedert sich in die Bereiche Zuchttiere und Sperma; Zuchtprogramme und Handel; Stall- und Haltungstechnik; Kot-, Flüssigmist- und Umwelttechnik; Melk- und Kühltechnik; Fütterungstechnik und Futtermittel; Tierhygiene/-gesundheit und Management; Be- und Verarbeitung von Geflügelfleisch und Eiern. Kongresse, Foren und Spezialschauen zu Produktionstechnik und Management geben der weltweiten Informationsbörse ihren einzigartigen Charakter. >>>