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Aktuelles |
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| Aktuelles zur BHV1- Bekämpfung |
01.12.2004 |
Eigene Impfbestecke und Einmalware verwenden!
Auf der Vortragsveranstaltung “Aktuelles zur BHV1-/BVD-Bekämpfung” der Fa. Intervet berichtete Prof. Beer, der Leiter des BHV1-Referenzzentrums des Friedrich-Löffler-Institutes, dass nach eigenen Untersuchungen
- Wasser in Blutproben führt zur Auflösung der roten Blutkörperchen (Hämolyse) und kann BHV1-Antikörper- Untersuchungen beeinflussen.
- Geringe Kontaminationen von Impfbestecken durch BHV1-Virus kann auch bei Impfungen gegen BVD o.ä. gleichzeitig Immunreaktionen gegen BHV1 hervorrufen.
Gute tiermedizinische Praxis ist es deshalb
- gesonderte Spritzen und Kanülen für BHV1-Impfungen zu benutzen und diese nicht für andere Impfungen zu verwenden;
- bei Blutentnahmen für jedes Tier Einmal-Proberöhrchen und -Kanülen zu verwenden. Das z.T. noch übliche Ansaugen des Blutes mit einer Spritze mit anschließender Zwischenwäsche in einem Wassereimer ist abzulehnen.
In Bayern enthält die von der bayerischen Tierseuchenkasse getragenen Kostenerstattung für Blutentnahmen die Kanülenkosten. Anfang der 90er Jahre wurden die Kanülenkosten noch getrennt erstattet. Insofern ist die Ver-wendung von Einmalkanülen keine neue Forderung sondern eine Erinnerung.
Dr. Wittkowski
Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
Senator-Gerauer-Str. 23
85586 Poing
Tel: 089/9091212
gf@tgd.bayern.de
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| Rinderbestand weiter rückläufig |
25.08.2004 |
| Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hielten im Mai 2004 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 13,2 Mio. Rinder, darunter 4,3 Mio. Milchkühe. Nach den Ergebnissen der repräsentativen Viehbestandserhebung verringerte sich der Rinderbestand im Vergleich zum Mai 2003 um 448.000 Tiere oder 3,3%. Damit setzt sich der seit 1990 nahezu ohne Ausnahme anhaltende Rückgang der Rinderbestände weiter fort. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Rinder damit bundesweit um 17,3% gesunken, seit 1990 sogar um 32,3%. Von Mai 2003 bis Mai 2004 ging ihre Zahl vor allem in den Kategorien "Kühe", "weibliche Zucht- und Nutztiere, 1 Jahr und älter (ohne Kühe)" und "Kälber unter einem 1/2 Jahr" zurück. Die Tierbestände dieser Kategorien verringerten sich zusammen um knapp 300.000 Tiere. Prozentual nahm mit 4,2% besonders der Kälberbestand ab. |
| ADR-Jahresbericht „Rinderproduktion 2003“ |
23.08.2004 |
„Die Milch- und Rindfleischerzeugung ist der ökonomisch wichtigste Produktionszweig unserer Landwirtschaft. Rund ein Drittel ihres Produktionswertes wird mit Milchviehhaltung, Kälber- und Bullenmast sowie Mutterkuhhaltung erzielt.“ Darauf weist Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast in dem Geleitwort zum ADR-Jahresbericht - Ausgabe 2004 hin. Die Ministerin hebt hervor, dass an den klassischen Grünlandstandorten ohne Rinderhaltung oftmals keine Landwirtschaft möglich sei.
Künast betont zugleich, dass Deutschland Vorreiter bei der Umsetzung der EU-Agrarreform sei, die schrittweise erfolge und zu regional einheitlichen Flächenprämien führen werde. Die erste Stufe starte 2005. Bis 2013 werde die regional einheitliche Flächenprämie verwirklicht sein. Nach den Worten der Ministerin sollen die Betriebe sich in dieser Zeit den veränderten Förderbedingungen der EU-Agrarpolitik anpassen und die sich hieraus ergebenden Chancen nutzen. Insbesondere flächenarme Betriebe mit Rindviehhaltung seien hierbei auf Hilfe angewiesen. Ansätze böten die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe GAK neu angebotene Förderung für einzelbetriebliche Managementsysteme zur Verbesserung der Qualitätssicherung und der Prozessqualität, die Förderung tiergerechter Haltungsverfahren sowie die Agrarumweltmaßnahmen.
Der ADR-Jahresbericht „Rinderproduktion 2003" - Ausgabe 2004 wird in Kürze erscheinen. Der Bericht enthält einen Überblick über die Rinderproduktion in der EG und in Deutschland sowie um-fangreiches Datenmaterial zur organisierten Rinderproduktion im Bundesgebiet. Außerdem befinden sich in dem 151 Seiten umfassenden Bericht eine Übersicht über die ADR-Richtlinien und Empfehlungen sowie Informationen zum Aufbau und zu den Gremien der ADR sowie die Anschriften der ADR-Mitgliedsverbände.
Der ADR-Jahresbericht „Rinderproduktion 2003“ kann zum Preis von 10 € zuzüglich Versandkosten bei der ADR, Adenauerallee 174, 53113 Bonn, bezogen werden.
(Die Mitgliedsorganisationen der ADR erhalten ein Exemplar kostenlos sowie weitere Exemplare zum ermäßigten Preis).
bestellschein_jb.pdf |
| Bulleneinsatz 2003 |
22.06.2004 |
Leider ist uns in der Liste der meist eingesetzten schwarzbunten Holstein-Bullen ein Fehler unterlaufen. Hier nun die neue Übersicht.
Korrektur Artikel Bulleneinsatz 2003
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR) hat soeben die Liste der im Jahr 2003 am häufigsten eingesetzten Bullen vorgelegt.
Bulleneinsatz 2003
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| Internationaler Rindertag "Herausforderungen für die Gestaltung der Rinderzucht von Morgen" |
10.03.2004 |
Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft hat am 4. März 2004 in Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Rinderzuchtverband, dem Sächsischen Landeskontrollverband, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR) und der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Herausforderungen für die Gestaltung der Rinderzucht von Morgen“ veranstaltet. Mehr als 250 Teilnehmer aus Wissenschaft, Tierzuchtverwaltung, Verbänden und Praxis nahmen die Gelegenheit wahr, um sich in vier Themenkomplexen über die Entwicklung von Zuchtprogrammen im Internationalen Wettbewerb, aktuellen Entwicklungen in Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung, zur Bedeutung, Erfassung und züchterischen Nutzung funktionaler Merkmale sowie der Rinderzucht osteuropäischer Beitrittsländer auf dem Weg in die EU zu informieren.
U.a. wurde auf der Tagung folgendes herausgestellt:
- Die Fortschritte in der Molekulargenetik sind vielversprechend und liefern zusätzliche Entscheidungshilfen bei der Selektion von Zuchttieren.
- Um die dafür notwendigen phänotypischen Informationen zu bekommen, wird die Leistungsprüfung auch zukünftig eine zentrale Rolle einnehmen.
- Die Kreuzungszucht wird die Milchrinderzucht auch weiterhin beschäftigen.
- Die stärkere Berücksichtigung funktionaler Merkmale dient der Verbesserung der Tiergesundheit, trägt aber auch zu einer Leistungsstabilisierung und einer Kostensenkung bei.
Die Vorträge der Tagung sind in der DGfZ-Schriftenreihe Heft 34 erschienen und können bei der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. 53113 Bonn, Adenauerallee 174, (Tel: 0228-213411, Fax: 0228-223497 E-mail: info@dgfz-bonn.de) zum Preis von 10 € incl. Porto angefordert werden.
(DGfZ)
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| Forschung soll Geheimnis der Tier-Genome lüften |
10.02.2004 |
BMBF startet das Förderprogramm FUGATO >>> |
| Rinderbestand sinkt weiter |
20.01.2004 |
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gab es im November 2003 in den Ställen der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland 13,3 Mio. Rinder, darunter 4,3 Mio. Milchkühe. Dies zeigen vorläufige Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung über die Viehbestände in landwirtschaftlichen Betrieben zum Stichtag 3. November 2003. >>> |
| Ergebnisse der Viehzählung zum 03. Mai 2003 (vorläufig) |
21.08.2003 |
Auch 2003 wird den Verbrauchern ein ausreichendes Angebot an Rind- und
Schweinefleisch zu sich kaum ändernden Preisen zur Verfügung stehen.
Stellungnahme des Sachverständigenausschusses für die Auswertung der
Viehzählungsergebnisse
Viehzählung Mai 2003
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| Rinderproduktion bedeutender Wirtschaftsfaktor |
23.07.2003 |
Von den Verkaufserlösen der Landwirtschaft in Höhe von 32,8 Mrd € (2001) entfielen 20,3 Mrd. € auf tierische Erzeugnisse. Dies zeigt, dass die Tierproduktion ein bedeutender Wirtschaftsbereich in Deutschland ist. Der Rinderproduktion kommt dabei eine zentrale Stellung zu, denn von den
Verkaufserlösen aus der Tierproduktion entfallen 45 % auf die Milch und 12 %
auf Rindfleisch. ......... >>> |
| Embryotransfer weiter rückläufig |
17.07.2003 |
Der Embryotransfer beim Rind in Deutschland ist weiter rückläufig. Nach vorläufigen Angaben der ADR wurden im vergangenen Jahr bei 2.567 Spülungen 23.693 Rinderembryonen gewonnen. Davon waren 14.099 Embryonen transfertauglich. Übertragen wurden 10.141 Embryonen, davon 5.831 frisch und 4.310 zuvor tiefgefroren gelagerte. Ein Jahr zuvor wurden in Deutschland noch 17.016 Rinderembryonen übertragen, und im Jahr 2000 lag die Zahl der Übertragungen bei 21.859. Ein Grund für den Rückgang des Embryotransfers kann in dem Anfang 2001 ausgesprochenen Verbot des Einsatzes von FSH (Follikel stimulierendes Hormon) gesehen werden.(ADR)
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The QualiVets is a subgroup of the EU-A.I.Vets, founded in the middle of the 90s for cattle and pig insemination. Particularly the quality standards for semen production, hygiene and sire husbandry are in the centre of discussion. This community was created to present and discuss news in the field of A.I.
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CowCam |
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Live aus dem Kuhstall - hier kommt die Milch her.
Die Familie Bäumler im bayerischen Vohenstrauß hat sich bereit erklärt, eine Kamera in ihrem Stall anbringen zu lassen, die Einblicke in den Alltag im Kuhstall gewährt.
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EuroTier 2008 |
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Internationale DLG-Fachausstellung für Tierhaltung und Management
Die EuroTier ist Europas umfassendste Informationsbörse für Tierhaltung und Management (Rind, Schwein, Geflügel).
Sie gliedert sich in die Bereiche Zuchttiere und Sperma; Zuchtprogramme und Handel; Stall- und Haltungstechnik; Kot-, Flüssigmist- und Umwelttechnik; Melk- und Kühltechnik; Fütterungstechnik und Futtermittel; Tierhygiene/-gesundheit und Management; Be- und Verarbeitung von Geflügelfleisch und Eiern. Kongresse, Foren und Spezialschauen zu Produktionstechnik und Management geben der weltweiten Informationsbörse ihren einzigartigen Charakter.
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