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Wer sind wir und was machen wir?

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e.V. ist der Dachverband der organisierten Rinderzucht in Deutschland. Wir vertreten die Interessen der Branche auf nationaler und internationaler Ebene. In Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern koordinieren wir die Bereiche Zucht, Besamung, Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung. Im Austausch mit Politik und Verwaltung, den anderen Dachverbänden der Agrarwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Bereichen bringen wir uns in aktuelle Fragestellungen ein.



Struktur Organigramm

 

 

Die ADR ist der Dachverband der organisierten Rinderzucht in Deutschland. Dazu gehören:

 

  • Rinderzuchtverbände
  • Besamungsstationen
  • Embryotransfer-Einrichtungen
  • Landeskontrollverbände/Milchprüfringe
  • Rechenzentrum in Verden

 

Über die Rassedachverbände und den DLQ ist die gesamte organisierte Rinderzucht in Deutschland über die Basisorganisationen bei uns angeschlossen.


Zweck und Aufgaben

Die ADR dient der Zusammfassung und Förderung aller Bestrebungen, die auf die Verbesserung von Zucht, Haltung, Besamung, Embryotransfer und anderen Biotechniken sowie Leistungsprüfungs- und Qualitätsprüfung bei Rindern sowie auf die Verwertung ihrer Erzeugnisse ausgerichtet sind.

Zu den Aufgaben der ADR gehören vornehmlich,

  • mit Behörden und Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene in allen Angelegenheiten der Rinderproduktion und der Verwertung ihrer Erzeugnisse in enger
    Abstimmung mit der berufsständigen Vertretung zu verhandeln,
    sie zu beraten und sich ihnen gegenüber gutachterlich zu äußern
  • Ausarbeitung einheitlicher Grundsätze insbesondere für
    • Zuchtbuchführung
    • künstliche Besamung
    • Embryotransfer und andere Biotechniken
    • Leistungsprüfungs- und Qualitätsprüfung
    • Zuchtwertschätzungen
    • Förderung der Gesunderhaltung der Rinderbestände
    • Tierschutz
    • Anerkennungs-, Ausstellungs- und Ausbildungswesen
  • Mitwirkung bei wissenschaftlichen Forschungs- und Versuchsaufgaben auf den Gebieten Rinderproduktion, Tierschutz und Tierseuchenbekämpfung
  • internationale Vertretung der deutschen Rinderproduktion
  • Förderung der Rinderproduktion und der Vermarkung ihrer Erzeugnisse durch Bildung entsprechender Fachgremien unter Beteiligung von Vertretern des Bundes, der Wissenschaft und ggf. angrenzender Wirtschaftsbereiche
  • Förderung der Leistungs- und Erhaltungszucht

Unsere wichtigsten Themen

Anforderungen an Veterinärzertifikate im internationalen Handel

Für die deutsche Rinderzucht ist es wichtig, Zugang zu Exportmärkten für Zuchtrinder sowie Rindersperma und -embryonen zu erhalten. Die ADR kann in diesem Bereich die Politik und Verwaltung unterstützen, um erfüllbare und umsetzbare Kriterien für den Handel zu erarbeiten.

Nationales und EU-Tierzuchtgesetz

Die ADR begleitet für ihre Mitglieder die Tierzuchtgesetzgebung in Deutschland und der EU. Derzeit stehen die Novellierung des EU-Tierzuchtgesetzes und der Richtlinien-Entwurf zum Verbot des Klonens in der EU im Mittelpunkt der Arbeit.

Nationales und EU-Tiergesundheitsgesetz

Die ADR setzt sich für ein anwendbares und auf die wesentlichen Kernthemen ausgerichtetes Tiergesundheitsgesetz in Deutschland und der EU ein.

Tiergesundheit

Im Sinne der Rinderproduktion begleitet die ADR wichtige Entscheidungen zu bekannten und neu auftretenden Erkrankungen. Die ADR-Mitglieder arbeiten seit vielen Jahren an der Einbindung von Merkmalen der Tiergesundheit in ihre Zuchtprogramme.

Besamung und Reproduktion

Die Erarbeitung gemeinsamer Richtlinien für die Besamung bildet seit jeher einen Hauptarbeitsbereich der ADR.

Genetische Ressourcen

Die ADR-Mitglieder arbeiten aktiv an der Erhaltung gefährdeter Rassen, wie z. B. Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Vorderwälder, Hinterwälder und bewahren genetisches Material ihrer Zuchtpopulation auf.

Tierschutz und Tierhaltung

Die ADR setzt sich für einen ganzheitlichen Ansatz in den Zuchtprogrammen ein, der auch Aspekte des Tierschutzes, der Tierhaltung und der Tiergesundheit berücksichtigt.

Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz

Die Landeskontrollverbände und Milchprüfringe überprüfen die Milchqualität und -güte auf den ihnen angeschlossenen Betrieben. Mit den erhobenen Daten kann der Betriebsleiter sein Management optimieren und so den Gesundheitszustand seiner Kühe verbessern. Die Leistungs- und Qualitätsprüfung sollte auch zukünftig durch Mittel der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz gefördert werden, um die Gesundheit und Robustheit der Tiere weiterzuentwickeln.